Dachbewässerung

Intensive Dachbewässerung mit Nebeldüsen und Tropfschlauch

Die Technik im Bereich der Dachbegrünung hat mittlerweile einen sehr hohen Standard. Einfach zu verlegende, DIN-Gerechte Drän- und Wasserspeicherelemente, auch aus dem Silozug blasbare, hochwertige Substrate und rationelle Anspritztechniken mit Samen und Sprossen bewährter Pflanzenarten machen auch das Begrünen sehr großer Dachflächen problemlos, preiswert und sicher.
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Das Gewicht der gesamten Begrünung liegt z.B. beim Systemaufbau “Floratec FS50” erheblich unter dem eines üblichen Kiesbelags. Das hat den Vorteil, dass auch Leicht-Dachkonstruktionen ohne statische Veränderung begrünt werden können. Bewachsene Dächer verbessern durch ihre Ästhethik auch die Lebensqualität und den Wert von Gebäuden. Wohn- und Arbeitsumfeld gewinnen an Bedeutung.
Besonders in Verbindung mit Fassadenbegrünung trägt ein bewachsenes Dach zur Wärmedämmung und damit zum Temperaturausgleich bei Räumen im Innenbereich bei (Ausgleich von sommer- und winterlichen Temperaturschwankungen).

 

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Bitte berücksichtigen Sie bereits bei der Planung, dass für eine intensive Dachbegrünung auch eine Dachbewässerung notwendig ist. Dafür benötigen Sie je nach Dachgröße einen Wasseranschluß von 1/2” oder 3/4”. Der Wasseranschluß sollte möglichst am Dachfirst liegen.
Die Steuerung kann manuell, halbautomatisch, vollautomatisch oder nach der Bodenfeuchte erfolgen.
Für die Bewässerung werden druckkompensierende Tropfschläuche (Tropferabstand 30 cm oder 50 cm, Wasserausbringungsmenge 1,6 – 2,3 l/h/Tropfer) im Abstand von 30 bis 50 cm quer über das Dach verlegt. Je nach Dachaufbau können die Tropfschläuche auf dem Substrat oder bis 10 cm tief im Substrat verlegt werden. Die einzelnen Tropfrohrstränge münden in eine Sammelleitung (ebenfalls Tropfrohr), verbunden über Steckverbinder T-Stücke und Steckverbinder Winkel. Die maximale Verlegelänge sollte pro Station ca. 160 m nicht überschreiten.

 

Schema Dachbewässerung

 

Die Kopfstation kann in der Zuleitung (z.B. im Keller) installiert werden. Die Kopfstation besteht aus: Steuergerät, Magnetventil, Scheibenfilter, Druckminderer (max. 4,0 bar).

 

Achtung: Bei Betrieb der Anlage mit Brunnenwasser muss ein spezieller Scheibenfilter (130 µm) zentral vor dem Magnetventil eingebaut werden. Ist das Brunnenwasser stark mit Eisen, Nitrat oder Karbonat (Wasseranalyse empfohlen) belastet, ist unter Umständen auf eine Bewässerung mit Tropfrohren zu verzichten. Hier empfiehlt sich eine Bewässerung mit Microsprinklern.